Wieder ein­mal hat­ten die Colnago-Räder und das Colnago-CSF Inox Team einen sehr pos­i­tiven Giro d’Italia, mit den ital­ienis­chen Ikonen unter den Rädern war das ital­ienis­che Team stets mit­ten im Gewühl während des gesamten Rennens, sei es mit dem Colnago C59 Italia, mit dem Colnago M10 oder dem neuen phan­tastis­chen Colnago K.Zero für das Zeitfahren.

Im Colnago-CSF Inox Team befan­den sich für den Giro d’Italia Bergfahrer, Ausreißer und Sprinter, mit höchst tal­en­tierten Nachwuchsfahrern wie Sonny Colbrelli und Enrico Battaglin. Beide machten ihr Tour-Debüt, erfuhren was es heißt Schmerzen zu erlei­den, aber auch was es heißt mit Zufriedenheit und Stolz ein drei­wöchiges Rennen zu beenden.

Acht der neun Fahrer von Colnago-CSF Inox , die am 5. Mai in Dänemark ges­tartet waren, been­de­ten den Giro d’Italia am 27. Mai in Mailand, einzig Stefano Locatelli musste das Rennen auf­grund einer Verletzung ver­lassen. Die acht Colnago-CSF Inox-Helden der Italien-Rundfahrt sind Domenico Pozzovivo, Sacha Modolo, Enrico Battaglin, Gianluca Brambilla, Stefano Pirazzi, Sonny Colbrelli, Angelo Pagani und Marco Coledan.

Domenico Pozzovivo hat wieder ein­mal bewiesen, dass er einer der besten reinen Bergfahrer im Profi-Radsport ist. Sein Etappensieg bei Lago Laceno war einer der span­nend­sten Siege der gesamten Rundfahrt. Er attack­ierte alleine auf dem Anstieg und kämpfte bis hin­auf zum Ziel auf seinem speziellen Colnago M10. Sein per­sön­licher Siegesgruß – mit der Hand über seinem Kopf hatte er angedeutet, dass er wohl klein sei; doch er ist sicher­lich ein großar­tiger Fahrer - wurde mit enormem Applaus hun­derter Fans, die von Pozzovivos Heimatstadt im Süden Italiens bis zum Ziel gereist waren, um ihn zu bejubeln.

Pozzovivos Etappensieg hat ihm zu seiner erst­mals besten Platzierung in der Gesamtwertung ver­holfen, er wurde Achter mit nur 6:28 auf den Gewinner Ryder Hesjedal aus Kanada. Er wurde außer­dem Fünfter in der Punktwertung und erre­ichte den fün­ften Platz in der Bergwertung mit seiner her­aus­ra­gen­den Leistung auf allen Bergstrecken der let­zten Rennwoche.

Gianluca Brambilla ent­pup­pte sich als eine Überraschung des Giro d’Italia in den Bergen. Er befand sich sehr oft in Gesellschaft der Großen in den Bergen und been­dete das Rennen als Dreizehnter in der Gesamtwertung. Er beset­zte einen ver­di­en­ten drit­ten Platz in der Wertung der besten Nachwuchsfahrer, womit er beweist, dass er einer der zukün­fti­gen Stars des Giro d’Italia ist.

Stefano Pirazzi ist bekannt dafür alle Möglichkeiten zum Ausreißen zu nutzen und hat oft im diesjähri­gen Giro d’Italia attack­iert. Er stürmte mit seinem Colnago C59 Italia über die Straße, wann immer er eine Chance wit­terte; er war bei der Bergetappe auf der Alpe di Pampeago dem Erfolg sehr nahe gekom­men. Sein aggres­siver Fahrstil ver­half ihm auf den zweiten Platz in der Bergwertung.

Sacha Modolo war ent­täuscht darüber, dass er bei den Schluss-Sprints nicht hatte mehr glänzen kön­nen; er hat den Giro d’Italia jedoch mit der Gewissheit ver­lassen, dass ihm die drei Rennwochen die richtige Form für die wichti­gen Sommerrennen und eine gute Basis gegeben haben, um sich die Einberufung beim ital­ienis­chen Team für die London Olympics zu sichern.

Das Colnago-CSF Inox Team wird sich nun für die Sommerrennen in Italien und Europa vor­bere­iten. Sie haben schon so viele Erfolge einge­fahren und haben auch gezeigt, dass für die vie­len jun­gen Talente in den eige­nen Reihen im inter­na­tionalen Radsport eine rosige Zukunft bevorsteht.