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Lofoten, die Insel für Radfahrer
5 Juli 2018 - Ausbildung
Lofoten, die Insel für Radfahrer

Die Inselgruppe befindet sich vor der Küste Norwegens und 200 km nördlich des Polarkreises. Ein perfekter Ort für diejenigen, die die intensive Atmosphäre der nördlichen Halbkugel lieben, aber auch für Leute, die anderes Radfahren mögen. Dank des Golfstroms haben die Lofoten im Sommer meist ein mildes Klima, das sich optimal zum Radfahren eignet. Gleichzeitig kann man eine der spannendsten Ecken der Welt entdecken.

Die Landschaft in diesen Breitengraden kann wirklich atemberaubend sein. Die Sonne, die zwischen Juni und Juli niemals untergeht, sorgt dafür, dass die kurvenreichen Straßen in den Fjorden im magischen Licht erstrahlen. Man “springt” einfach von einer Insel zur nächsten über futuristisch aussehende Brücken.

Aus einer sportlichen Perspektive gewinnen die Lofoten unter Radsportlern immer mehr an Aufmerksamkeit. Dies vor allen Dingen wegen der Leichtigkeit, einen unglaublichen Urlaub mit der Familie mit der Leidenschaft für das Radfahren zu kombinieren.

Radfahren ist hier eine einmalige Erfahrung. Hinter jeder Kurve erwartet Sie ein neues Szenario, das Sie mit seiner rauen Schönheit überrascht und Sie dazu verleitet in die Pedale zu treten, um das nächste zu entdecken.

Die Natur der Insel ist beeindruckend und wild, aber sie kann auch nett und entspannend sein: Man sieht grüne Gipfel, die direkt einem kristallklaren Meer entspringen. Abwechselnd begegnen einem dann weiße Strände und ruhig Fjorde, die durch die hellen Farben der Fischer-Häuser hervorgehoben werden.

Am besten kann man die Lofoten mit der Fähre von Skutvik an der norwegischen Küste erreichen. So können Sie auch Ihr Rad auf die Insel transportieren. Nach einer zweistündigen Überfahrt erreichen Sie dann Svolvær, eine fröhliche Hafenstadt und ein exzellenter Ausgangspunkt für jeden Ausflug auf den Inseln.

Von hier führt die Landstraße E10, die Kernstrecke des Inselgruppe, über ungefähr 130 km in den Süden zum Dorf Å, das am entgegengesetzten Ende der Inselgruppe liegt. Entlang der Strecke genießt man eine fantastische Aussicht. Für Radfahrer sind die Straßenverhältnisse einmalig. Es lohnt sich eine zweitägige Rundfahrt. Die Strecke ist schwierig mit vielen Anstiegen und Abfahrten. Bis auf den unvermeidlichen Wind, der wirklich stark wehen kann, bietet die Strecke keine Probleme. Dass der Wind so heftig sein kann, kann man auch an den Bushaltestellen sehen, die mit dicken Felsbrocken am Boden verankert sind…

Für die Übernachtung empfiehlt sich folgende Lösung: Mieten Sie ein “rorbu”, ein klassisches, rot angemaltes Stelzenhaus der Fischer. Diese Häuser findet man überall auf den Inseln und laden zu einem gemütlichen Aufenthalt ein.

Ein letzter Vorschlag: es schadet nicht, sich nach der richtigen Fahrradausrüstung umzuschauen. Es stimmt zwar, dass im Juli und August die Sonne scheint und es warm ist, aber wir befinden uns immer noch jenseits des Polarkreises und das Wetter kann sich schnell ändern. Dann würde man es sehr bedauern, dass man nicht eine entsprechende Jacke mitgebracht hat.

 

Für mehr Informationen:

https://lofoten.info/en/summer/Biking

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