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Seine Form managen (Trainingsbelastungsausgleich, eng. Training stress balance)
5 Mai 2016 - Ausbildung
Seine Form managen (Trainingsbelastungsausgleich, eng. Training stress balance)

Um unsere wesentlichen Punkte zu überprüfen: Form ist die richtige Balance zwischen Fitness und Frische.
Fitness basiert auf der Trainingsbelastung.
Nehmen Sie unseren Gedanken also einen Schritt weiter:

  1. Form = Fitness + Frische
  2. Fitness ist das Ergebnis der Trainingsbelastung
  3. Frische ist das Ergebnis der Erholung
  4. Form kommt daher aus der Kombination aus Trainingsbelastung und Erholung
  5. Form kann in “Trainingsbelastungsausgleich” umbenannt werden

Der Trainingsbelastungsausgleich gibt somit an, wie gut man mit seine Trainingsbelastung und die Erholungsphasen aufeinander ausgerichtet hat. Wenn man eine gute Form haben will, muss man das richtige Gleichgewicht zwischen den beiden finden. Wenn der Trainingsbelastungsausgleich positiv ist, dann deutet das auf mehr Frische hin. Sie hätten eine gute Möglichkeit, während dieser „positiven“ Tage ein gutes Rennen zu fahren. Sie sind sowohl fit als auch frisch.
Wenn Ihr Trainingsbelastungsausgleich negative ist, deutet dies auf mehr Müdigkeit hin. Sie sind wahrscheinlich müde von der hohen Belastung einer Trainingseinheit. Dies könnte bedeuten, dass sowohl Ihr CTL (Chronic training load, chronische Trainingsbelastung) und ihr ATL (Acute training load, akute Trainingsbelastung) zu hoch sind. Die Spitzenwerte im Training können mit der Software von Wko und Strava in Leistungsdiagrammen abgebildet werden. So werden diese Konzepte in ein visuelles Format gepackt, das Ihnen dabei helfen kann, die richtige Balance zwischen Trainingsbelastung und Frische zu finden.

Am Ende bleibt die große Frage: “Wie kann ein Fahrer wissen, wieviel genug ist?” Die Antwort zu dieser Frage könnte darin liegen, welchen Leistungsmesser Sie benutzen und welche Software Sie dazu verwenden.
Wenn Sie den Leistungsmesser und das Leistungsmanagerdiagramm verwenden, können Sie Ihre optimale persönliche Trainingsbelastung ermitteln. Man kann nämlich mathematisch quantifizieren, wenn genug genug ist.