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Die richtige Haltung
13 November 2018 - Neuigkeiten
Die richtige Haltung

Ohne in komplizierte, biomechanische Ausschweifungen zu verfallen, kann einfach davon ausgegangen werden, dass man auf dem Fahrrad eine bestmögliche Haltung einnehmen muss, um effizient in die Pedale zu treten.

Wenn man den Rahmentyp sowie die richtige Größe gewählt hat, ist es notwendig, einige kleine Regulierungen am Fahrrad vorzunehmen (Höhe und Rückstellung des Sattels, Verbindung des Lenkrads u.s.w.), um eine Haltung einzunehmen, welche das richtige Gleichgewicht zwischen Bequemlichkeit und Leistung gewährleistet.

Natürlich sind die körperlichen Merkmale einer jeden Person, vor Allem die Länge des Oberschenkels und der Arme, für das Endergebnis ausschlaggebend.

Im Fall der „klassischen“ Einstellung gibt es eine generelle empirische Bewertung, welche es uns ermöglicht, immer mit hoher Präzision die richtige Stellung des Sattels festzulegen.

Dies bedeutet kurz gesagt, sicherzustellen, dass sich der vordere Teil des Kniegelenks senkrecht zum Mittelfuß befindet wenn die Tretkurbel horizontal ausgelegt ist.

Dies ist der Ausgangspunkt, um die anderen Parameter korrekt einzustellen.

Mit anderen Worten, der obere Teil des Körpers des Fahrradfahrers ist sozusagen dem unteren Teil untergeordnet: das Bein, welches in die Pedale tritt, bestimmt die Regulierung, nicht umgekehrt.

 

Der Sattel
Eine grundlegende Variable, um die richtige Haltung zu finden und weicher in die Pedale zu treten, ist die Einstellung des Sattels.

Was das Zurückschieben/ Vorrücken betrifft, geschieht dies wie gesagt je nach Winkel des Knies; was die Sattelhöhe angeht sind wir uns hingegen bei Colnago darüber einig, dass es besser ist, nicht zu übertreiben, denn ein tiefer eingestellter Sattel ermöglicht einen „flüssigen“ Tritt in die Pedale, mit einer auf Dauer kontinuierlicheren Leistung. Wenn der Sattel hingegen viel zu hoch eingestellt ist, wird die Druckphase verbessert, aber die Tretbewegung nimmt eine elliptische Form an und ist über einen längeren Zeitraum hinweg weniger effizient.

 Bei einer Leistung über verschiedene Stunden ist es unerlässlich, eine Tretbewegung durchzuführen, die es ermöglicht, sich ab und zu auszuruhen, d.h. eine höhere und komplettere Einbindung der Muskeln zu ermöglichen.

Fahrrad-Liebhaber begehen sehr oft den Fehler, den Sattel zu hoch einzustellen, denn so hat man den Eindruck, dass man mehr Kraft auf die Pedale ausüben kann. Man sollte hingegen wissen, dass eine zu hohe Einstellung eine Reihe von Problemen mit sich bringt, die nicht nur dazu führen, dass man schlecht in die Pedale tritt, sondern körperliche Belastungen verursachen: Druck auf die Weichteile, Reizungen, Schmerz und Scheuerstellen.

Ein zu großer Unterschied zwischen Höhe des Sattels und Höhe des Lenkers macht es schwierig, sämtliche Greifflächen korrekt zu verwenden, mit daraus folgenden Problemen für Schultern und Nacken.

Abschließend können wir aus Erfahrung feststellen, dass es, wenn ein Radfahrer nicht mit seiner Haltung auf dem Fahrrad zufrieden ist, oft ausreicht, den Sattel ein wenig herabzusetzen und zurückzustellen, um für ein angenehmeres Fahren zu sorgen.

 

 

Colnago 2019 collection
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