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Mailand – San Remo, die Große Story
6 November 2016 - Geschichte
Mailand – San Remo, die Große Story

Es ist das erste richtige Tagesrennen auf dem Touren-Kalender der Profis.

Ist der “Super-Klassiker.” Der Gewinner des Rennens ist (so sagt man) die ganze Saison über zufrieden und fühlt sich gut.

Die Rolle der Ehre, die durch dieses Rennen vermittelt nicht, darf nicht unterschätzt werden. Es ist die Elite der Champions, die ihre Hände über die Ziellinie in San Remo strecken – vor allen Dingen die Sprinter. Der erste Sieg für Colnago gelingt dank des Belgiers Emile Daems vom Team Philco im Jahre 1962.

Schließlich ein Triumph in der Stadt der Blumen – ein Einzelsieg auf dem Poggio. Dann warten wir acht Jahre auf den zweiten Erfolg, der im Jahre 1970 gelingen soll. Dieser Sieg gehört Michele Dancelli, der in einem Molten-Trikot über die Ziellinie fährt. 17 Jahre nach dem letzten Erfolg von Petrucci soll ein anderer Italiener in der Via Roma triumphieren. Genau in diesem Moment kam nach den Kommentaren von Bruno Raschi ein Rad mit einer Blume.

Raschi war der angesehene Chefredakteur der Gazzetta dello Sport und sagte: “Inmitten so vieler Blumen schaute selbst Dancellis Rad wie eine Blume aus.” So wurde das Kleeblatt-Logo von Colnago geboren. “Es ist ein großes Kleeblatt, das Glück bringen wird“, fügte Raschi hinzu. Im folgenden Jahr, 1971, gewann Merckx auf einem Colnago, das aus vertraglichen Gründen mit Eddy Merckx beschriftet war. Der Belgier war zum vierten Mal erfolgreich im Super-Klassiker.

Im Jahre 1972 gelang Eddy Merckx der unwiderstehliche fünfte Sieg und unterzeichnete das “pokerissimo”, während er das Regenbogentrikot trug. Der erste war Binda im Jahre 1931. Giuseppe Saronni gewann die Ausgabe im Jahre 1983. Der Fahrer aus der Lombardei wurde auch Weltmeister am 5. September 1982 in Goodwood. Er wurde damit der vierte Fahrer in der Geschichte, der in San Remo mit dem Trikot des Weltmeisters fuhr. Saronni fuhr auf einem Colnago, das Rotmetallic mit weißen Streifen lackiert war. In nur kurzer Zeit wurde dieses Rad ein Kult-Klassiker unter den Fans und Unterstützern. Samstag, der 20.

März ist ein unvergesslicher Tag für Maurizio Fondriest. In den frühen Morgenstunden brachte seine Frau Ornella die kleine Maria Vittoria zur Welt. Gegen 16.30 triumphiert er als Sieger von Mailand-San Remo auf seinem Colnago Carbitubo mit gelbem und blauem Lack.

Oben auf dem Poggio gelang Fondriest ein erfolgreiches Ausreißmanöver und er fuhr als Sieger über die Via Roma. Dabei hatte er einen Vorsprung von fünf Sekunden auf die Verfolgergruppe. “Ich habe die Kette nich gefühlt – mein Colnago schien ganz von alleine zu fahren”. Oscar Freire feierte seinen ersten Sieg im Rennen von 2004. Er fuhr auf einem Colnago-Rahmen, der in orange, weiß und blau lackiert war und somit perfekt mit dem Trikot von Team Rabobank harmonisierte. Der Spanier war der Star in einem dramatischen Schlussspurt, der von einem Filmregisseur hätte geschrieben sein können. Der Deutsche Erik Zabel riss vorzeitig seine Arme hoch, um seinen vermeintlichen Sieg zu bejubeln. Er war überzeugt von seinem fünften Sieg. Aber Freire schoss plötzlich von rechts zum Sieg heran. Der spanische Champion hinterließ seine Unterschrift auch auf der hundertjährigen Ausgabe (2007). Ernesto Colnago versorgte ihn mit einem neuen C50-Modell mit HP Kettenstreben. Es war Zabel, der 200 Meter vor dem Ziel zum Sprint ansetzte, an Petacchi vorbeizog und immer noch führte. Bei der 100 Meter Markierung drehte Freire sich um und sah, wie sie alle hinter ihm waren.

Colnago 2019 collection
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