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Consonni fährt den ersten Sieg ein!
1 August 2018 - Interviews
Consonni fährt den ersten Sieg ein!

Simone Consonni wurde am 12. September 1994 in in Ponte San Pietro (Bg) geboren. Als Amateur gehörte er zu den erfolgreichsten in der Kategorie (italienischer U23-Meister auf der Straße, mehrere Male italienische Meister auf der Bahn). Als er 2017 mit dem UAE Team Emirates zum Profi wurde, hatte er noch nicht die Freude genossen seine Arme in den Himmel zu reißen. Dies machte er aber schließlich am Mittwoch, den 13. Juni nach einem tollen Sprint vor Matteo Pelucchi und Niccolò Bonifazio bei der ersten Etappe auf der Slowenien-Rundfahrt von Lendava nach Murska Sobota.

Viele Jahre sind vergangen seit deinem Debut im Radsport als kleiner Junge

„Ja, ich stelle fest, dass viele Jahre vergangen sind und dass ich einen Traum verwirklicht habe. Aber, wie ich immer sage, ich denke, ich hatte Glück: Mein Weg im Radsport verlief wie eine gerade Schnur. Und zwar in dem Sinne, dass ich in jeder Kategorie Glück genug hatte Leute zu haben, denen es in jenen Momenten damals gut ging, und die mich niemals zum Radsport gezwungen haben und niemals irgendwelche Ergebnisse von mir verlangten. Für mich zumindestens war es bis zu denen Junioren nur ein Spiel“.

Was kannst du uns nach eineinhalb Saisons als Profi über deine Erfahrung sagen?

„Ich wurde zum Profi mit dem Label von denjenigen, die ein Ergebnis zu liefern hatten, bei den Amateuren gewonnen hatten und auch schon italienischer Meister geworden waren. Es wurde viel erwartet, aber wenn du auf die andere Seite kommst, verändert sich alles. Das Team ist gut, indem es mich dazu bringt, eine bestimmte Art von Rennen zu fahren. Es verlangt von mir, dass ich arbeite, wenn ich zu arbeiten habe, aber gibt mir auch Verantwortung. Ich entdecke dies wieder und es ist klar, dass Gewinnen oder wenn man in die Nähe des Sieges gelangt und dabei von Meistern wie Viviani besiegt wird, viel Freude bereitet und dich wachsen lässt. Es hängt von vielen Dingen ab: Zum Beispiel mag ich lieber ein bisschen härtere Sprints und nicht die langen, flachen Strecken gerade aus. Und ich denke, dass ich eher dazu neige die Sprints oder einige Arten von Sprints zu starten, als sie persönlich zu machen».

Du hast dein erstes Profi-Rennen gewonnen. Wie fühlst du dich?

«Ich bin glücklich und weiß aber auch, dass ein Ziel unter den Profis nun auch von mir erreicht werden konnte. Bevor ich zu den Amateuren ging, dachte ich daran und es schien wie ein fernes Ziel… Es ist klar, dass man aus Siegen Selbstvertrauen und Moral gewinnt und alles besser läuft „.

Wem hast du diesem Erfolg gewidmet?

„Das ist sehr schwierig, denn es gibt eine Menge Leute, denen ich zu danken habe, all jenen, die die Reise mit dir gemacht haben. Den ersten habe ich mir selbst, meiner Familie und meiner Freundin Alice gewidment.“

Was hast du gefühlt, als du die Ziellinie überquert hattest?

„Wunderschöne Gefühle! Wenn ein Sprinter gewinnt, fühlt ein Sprinter einen unglaublichen Adrenalinausstoß unmittelbar nach dem Überfahren der Ziellinie. Es ist unbeschreiblich! Ich habe den Sieg so oft verfehlt, seitdem ich bei den Profis mitfahre. Den Sieg wiederzufinden war großartig „.

Zukünftige Projekte?

„In ein paar Monaten werde ich nach Hause nach Lallio fahren, immer in der Nähe von Bergamo. Und dort werde ich mit meiner Freundin Alice zusammenziehen. Ein weiterer wichtiger Schritt… ».

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