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Gewicht und Leistung: 5 Fehler, die man vermeiden sollte
19 November 2018 - Macht
Gewicht und Leistung: 5 Fehler, die man vermeiden sollte

 Abnehmen, um die Leistung zu verbessern: eine Art Illusion, der fast alle Fahrradfahrer verfallen; es handelt sich jedoch um eine heikle Angelegenheit und die Fehler lauern hinter jeder Ecke. Hier beschäftigen wir uns mit den am meisten verbreiteten Fehlern.

 Sehr leichtes, nagelneues Fahrrad, Top-Komponenten… Schade um die paar Kg zu viel, die wir mit uns tragen, und die auf irgendeine Weise unsere Leistung einschränken.
Unser Körpergewicht hat in der Tat einen Einfluss auf die Leistung – auf die gleiche Weise wie die Ausstattung – wenn wir dieses mit der genannten Leistung in Verbindung setzen.

Es handelt sich um das berühmte Verhältnis zwischen Gewicht und Leistung – Watt/Kg, eines der Mythen des Radsports und vieler anderer Kraftsportarten.
Ohne in komplizierte Kenntnisse der Sport-Physiologie auszuschweifen, ist das Grundkonzept leicht verständlich: beispielsweise ist zum Verschieben einer Masse von 65 Kg weniger Kraft notwendig als zum Verschieben von 70 Kg. Dies bedeutet, dass wir, umso schneller Fahrrad fahren, desto leichter wir sind. Theoretisch. Denn in Wirklichkeit müsste ein Sportler ausschließlich sein Körperfett reduzieren: einfach Gewicht verlieren könnte dazu führen, dass zum eigenen Nachteil die Muskelmasse vermindert wird.

Es handelt sich also um ein Minenfeld, voll mit falschen Mythen und Aberglauben, in welchem man sich mit Vorsicht bewegen sollte.
Vermeiden wir also, auf Dinge zu hören, die wir irgendwo aufgeschnappt haben, oder selbst ausgedachte Diäten: jegliche Aspekte rund um die Ernährung und das Gewicht müssen immer mit Hilfe eines professionellen Ernährungswissenschaftlers angegangen werden, der in der Lage ist, unserer speziellen Situation entsprechend die richtige Vorgehensweise zu empfehlen.

Im Folgenden stellen wir Ihnen 5 Fehler vor, welche Fahrradfahrer beim Abnehmen oft begehen.

Verzicht auf Kohlenhydrate
Kohlenhydrate werden als „Freunde des Fettes angesehen“ und oft wird zugunsten von Proteinen auf sie verzichtet, um Gewicht zu verlieren. Das ist aber falsch, vor Allem für einen Fahrradfahrer. Diese Substanzen sind grundlegend, um dem Körper Energie zuzuführen, die Leistung zu verbessern und anschließend wieder zu Kräften zu kommen; man sollte lediglich darauf achten, welche Kohlenhydrate man zu sich nimmt und immer diejenigen mit niedrigem glykämischen Index und langsamer Aufnahme bevorzugen, da diese schwieriger in Fett umgewandelt werden. 

Immer auf die gleiche Weise trainieren
Wie bei jedem anderen Sport, passiert es auch beim Fahrradsport, dass der Körper sich dem immer gleichen Training anpasst, effizienter wird und weniger verbrennt. Es ist besser, wenn man das Terrain und den Rhythmus wechselt, den Körper auf unterschiedliche Art und Weise beansprucht, auch mal mit dem MTB unterwegs ist, bzw. ein paar Mal die Woche eine kurze, sehr intensive Session auf den Laufrollen einlegt und den Körper damit dazu bringt, mehr Sauerstoff zu verbrauchen und damit mehr Kalorien zu verbrennen.

Suche nach schnellen Ergebnissen
Wenn man sich dazu entscheidet, abzunehmen, möchte man die Ergebnisse so schnell wie möglich sehen, aber ein schneller Gewichtsverlust ist schwer beizubehalten und zudem wird die Reaktion unseres Körpers durch eine unausgewogene Ernährung „forciert“.
Man sollte sich an einen Fachmann wenden, um die richtigen Ratschläge in Bezug auf die Ernährung zu erhalten und man sollte Geduld haben. Das Programm sollte streng eingehalten und es sollten realistische Ziele gesetzt werden. Zu Beginn kann der Erfolg gering sein, aber auf die Dauer wird der Erfolg immer größer werden.

Radfahren und Stopp
Rad, Rad und immer wieder Rad. Obsessives Radeln bedeutet, einen „Glückskreislauf“ zu starten, der sich in einen „Teufelskreis“ verwandeln kann: je mehr man auf dem Rad trainiert, desto mehr Ergebnisse in Bezug auf das Gewicht erhält man; diese bringen wiederum zu einer besseren Leistung, die dazu antreibt mehr zu tun, und immer so weiter.
Auf diese Weise riskiert man jedoch einen körperlichen und seelischen „Burnout“.
viel besser ist es, unterschiedliche Trainingseinheiten zu planen, wie zum Beispiel Schwimmen, Running, Sportstudio … welche den Kopf und die Muskeln auf unterschiedliche Art und Weise sowie unterschiedlicher Intensität beanspruchen.

Wenig Schlaf
Wenn wir nicht zu den Fachleuten gehören, die es schaffen, Training und Arbeit zu vereinen, ist eine große Verpflichtung und vor Allem viel Zeit notwendig. Ohne zu bedenken, dass auch die Familie und das Sozialleben nicht zu kurz kommen sollten…
In einer solchen Situation ist es nicht immer einfach, Zeit für mindestens 7-8 Stunden Schlaf zu finden.
Dieser ist jedoch ein wesentlicher Bestandteil für unser psychisches und körperliches Wohlbefinden und auch … um ein Normalgewicht zu halten. Verschiedene Studien haben in der Tat bewiesen, dass zu wenig oder ein schlechter Schlaf sich negativ auf das metabolische Gleichgewicht auswirkt und zu einer Fettansammlung sowie einer Reduktion der in den Muskelfasern befindlichen Proteinen führt.

 

 

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