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Säuberung eines Rennrades
3 Dezember 2018 - Straße
Säuberung eines Rennrades

 

Ein leuchtendes und sauberes Fahrrad ist ohne Zweifel schöner anzusehen als eines voller Schlamm oder Fett, und wir wissen, wie sehr die Fahrrad-Liebhaber auf das Aussehen ihres Rades achten…

Außerdem kommt eine regelmäßige Säuberung einer ersten Wartung gleich und führt dazu, das Rad in Ordnung und in Stand zu halten.

Vor Allem nach den „regnerischen“ Ausflügen im Winter ist es ratsam, mit Geduld und gutem Willen so schnell wie möglich die Reinigung vorzunehmen, um Verkrustungen zu verhindern, die dann nur schwer zu beseitigen sind. Auch vor jeder technischen Wartung ist es immer besser, das Rad gründlich zu reinigen, um Arbeit des Mechanikers zu erleichtern und es ihm zu ermöglichen, präziser zu arbeiten.

Säuberung und Wäsche sind daher unentbehrlich, und wir brauchen keine Angst zu haben, dass wir etwas falsch machen und damit das Rad beschädigen: es reicht aus, jede Tätigkeit mit Sorgfalt durchzuführen und die richtigen Produkte zu wählen, um das Rad stets im Topzustand zu halten.

Vorgehensweise

Was die Kohlenstoff-Rahmen betrifft, ist es wichtig, darauf aufzupassen, den Glanz der Lackierung nicht zu beeinträchtigen und diese nicht mit zu aggressiven Produkten zu verkratzen. In den meisten Fällen reicht es aus, den Rahmen mit einem feuchten Mikrofasertuch abzuwischen, um Flecken und Dreck zu entfernen und dem Lack wieder den ursprünglichen Glanz zu verleihen. Bei Fettflecken kann man es mit lauwarmem Wasser, einem weichen Tuch und ein paar Tropfen Geschirrspülmittel oder Marseiller Seife versuchen. Es gibt auch eigens konzipierte Spray-Produkte, welche die Arbeit erleichtern und ohne Risiken verwendet werden können. Das Gleiche gilt für die Felgen und Strahlen.

Vermeiden sollte man hingegen die Fettentferner für die Küche oder andere Creme- oder Pulverreiniger; diese könnten chemische Substanzen enthalten, welche die Oberflächenbehandlung beschädigen und definitiv mattieren würden.

Instandhaltung der Mechanik

Für ein optimales Gleiten müssen die Kette und sämtliche bewegliche Teile immer „glänzend“ und leicht geschmiert sein: Staub und Erde wirken wie Schleifmittel, daher verhindert eine regelmäßige und gründliche Reinigung den Verschleiß.

Außerdem sind wir bei dieser Tätigkeit praktisch dazu „gezwungen“, jedes Teil von Nahem zu betrachten, den Zustand zu bewerten und dementsprechend umgehend eventuelle Probleme zu bemerken.

Viele Fahrradteile funktionieren Dank wasserdichter Kugellager. Um die mechanischen Teile zu reinigen, ist es besser, auf Kompressoren oder Hochdruckwasserstrahlmaschinen zu verzichten, auch wenn das für viele der leichtere Weg ist. Natürlich ist es etwas Anderes, sich vor Regenwasser zu „wehren“, oder einem Hochdruckstrahl standzuhalten. Viel besser ist es, sich auf die alte „Putztechnik“ zu verlassen. Mit einem Eimer lauwarmem Wasser und einem Schwamm kann man den größeren Schmutz beseitigen; mit einem eigens dafür entwickelten Spray-Fettentferner, einer Bürste und viel Geduld, kann man den Antrieb gründlich reinigen und sämtlichen Schmutz von der Kette, den Zahnrädern, Scheiben u.s.w. entfernen.

Am Ende sollte man Alles mit einem weichen Tuch abtrocknen; bevor man jedoch das Fahrrad abstellt, ist es besser, es ein paar Stunden unter freiem Himmel stehen zu lassen, damit jegliche Feuchtigkeit beseitigt wird.

Zum Schluss kommt trockener Teflon-Schmierstoff auf sämtlicher Teile, damit diese besser gleiten, ohne „Klumpen“ aus Fett oder Staub zu bilden.

 

 

 

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